Dr. Josef Noldin (1888-1929)

Der Salurner Bürger Dr. Josef Noldin war nach der faschistischen Machtergreifung ein Vorkämpfer für die Rechte der deutschen Volksgruppe. Er organisierte die sogenannten Katakombenschulen für den Geheimunterricht der deutschen Sprache, wofür er 1927 verhaftet und auf die Insel Lipari verbannt wurde. Ein Jahr nach seiner Rückkehr erlag er einer schweren Krankheit.

1977 wurde das Haus, in dem Josef Noldin gelebt hatte, vor allem durch die Unterstützung der Tiroler Landesregierung, sowie des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht in ein Jugendhaus umgebaut. Mit seinen Vortragssälen und der Aula wurde es bald zur Heimat verschiedener deutschsprachiger Vereine und zu einem Treffpunkt für Nord-, Ost- und Südtiroler.